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Jungsteinzeit
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5. Jahrtausend v. Chr. bis ca. 2300/1800
v. Chr. Erste Siedlungsspuren in Form von Steinwerkzeugen,
Steinbeilen, Keramikwerkzeugen und Siedlungsresten. |
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Frühe
Eisenzeit
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Sogenannte Hallstattkultur, ca. Mitte 8.
- Mitte 5. Jh. v. Chr. bescheidene Siedlungsnachweise |
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Laténezeit
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Auch Keltenzeit, ca. Mitte 5. Jh. v.
Chr. - Christi Geburt mit einem Wallsystem befestigte Siedlung |
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1. - 5. Jh. n. Chr.
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Römerzeit - Spätantike (Römische Münzen
u. Keramik knapp nordöstlich der Burg) |
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7. Jh. n. Chr.
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Erneute Siedlungsspuren |
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7. Jh. 2. Hälfte
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Am Nordfuß des polygonalen Turmes weisen
Keramik- funde einen Wehrbau aus Holz aus dieser Zeit nach |
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um 970 n. Chr.
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Kaiser Otto I. schenkt das Gebiet des
heutigen Deutschlandsberg dem Erzbistum Salzburg |
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11./12. Jh.
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Befestigte Siedlung mit einer "Turmburg"
aus Holz und Erde auf einem Trockenmauerfundament. Erdgeschoss in
Mörtelmauertechnik |
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I. Hälfte 12. Jh.
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Erbauung des polygonalen Hauptturmes aus
Stein, vermutlich unter Erzbischof Konrad I. |
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1153
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Der erste urkundlich genannte Burggraf
ist Friedrich de Lonsperch. |
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1188
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Erste urkundliche Nennung der Burg
Lonsperch. |
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13. Jh.
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Brandzerstörung des westlichen
Burgteiles |
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14. Jh.
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Neubau einer gotischen Burganlage,
Restaurierung des polygonalen Turms und Entstehung eines
viergeschossigen Palasbaues sowie eines siebengeschossigen
Wohnturmbaues |
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1479
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1479 Kampflose Besetzung von Ort und
Burg Landsberg durch den Ungarnkönig Matthias Corvinus, der bis 1490
über die Burg und das Land herrscht. |
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Ende 15. Jh.
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Die Salzburger kaufen die Burg zurück
und befestigen sie neu. |
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1532
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Die Burg kann von den Türken unter
Sultan Soliman nicht eingenommen werden. |
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1557 - 1570
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Der Burgpfleger Kaspar von Kuenburg
führt Neu- und Umbauten durch, wahrscheinlich errichtet er die
"Kienburg", das heute als Hotel genutzte Gebäude. Ungefähr zur
gleichen Zeit oder kurz darauf dürften auch das heutige
Restaurantgebäude und die Zisterne entstanden sein. |
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1595 - 1630
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Das Geschlecht der Kuenburger kauft die
Burg, durch Rückkauf geht sie dann wieder an die Salzburger. |
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17./18. Jh.
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Die Holzbrücke über dem östlichen
dritten Wehrgraben wird durch eine Steinbrücke ersetzt. |
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1803
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Die Herrschaft über Deutschlandsberg
geht auf den österreichischen Staat über. |
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1811
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Graf Moritz von Fries kauft die k.u.k
Herrschaft Landsberg und legt einen Wanderweg zur Burg an
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1820
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Fürst Johann von und zu Liechtenstein
kauft die Burg und Herrschaft Deutschlandsberg. Ein Teil der zur
Burg gehörigen Dächer wird zerstört, um der josefinischen Dachsteuer
zu entgehen. |
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1927
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Im Auftrag des Fürstenhauses
Liechtenstein wird ein Teil der Burganlage, darunter der polygonale
Turm und das Palasgebäude mit der Burgkapelle zum Zweck der
Baumaterialgewinnung gesprengt. |
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1932
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Die Stadtgemeinde Deutschlandsberg
erwirbt von den Prinzen Johann und Alfred von und zu Liechtenstein
die Burg und beginnt mit den Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten. |
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1945/46
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Es erfolgen die Umbauarbeiten des
heutigen Restauranttraktes zu einem Gastwirtschaftsgebäude. Die
erste gastronomische Nutzung beginnt. |
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1979-80
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Die Ausbauarbeiten für einen Museumsraum
im Erdgeschoss des großen mittelalterlichen Wohnturmes beginnen
unter der Leitung von Anton und Günther Steffan nach der Erlaubnis
von Stadtamtsdirektor Dr. Lackner. |
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1981
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Eröffnung des Vor- und
Frühgeschichtlichen Museums der Gebrüder Steffan für die Region
Südweststeiermark. |
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1982
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Erweiterung des Burgmuseums um einen
weiteren Museumsraum. |
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1986
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Offizielle Eröffnung des erweiterten
Burgmuseums. |
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1990
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Fertigstellung und Eröffnung eines
dritten großen Museumsraumes im Erdgeschoss des großen
mittelalterlichen Palasgebäudes. |
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1991
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Der gesamte Museumsteil mit den
Einrichtungen und Sammlungen wird zur sogenannten "Gebrüder Steffan
Stiftung" erklärt. |
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1992-1995
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Ausbau von drei Stockwerken zur
Erweiterung des Museums |
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1998/99
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Provisorische Überdachung der Stiege und
des Gadenbaues. |
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1999
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Umfangreiche Renovierungsarbeiten im
Burghotel Deutschlandsberg. |
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1999/2000
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Intensive archäologische
Freilegungsarbeiten und Befundsicherungen im mittelalterlichen Teil
der Burg (romanischer, polygonaler Turm). |
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1999/2000
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Sonder-Ausstellung Druckgrafik "Albrecht
Dürer" Revitalisierungsentwurf von Prof. Arch. Giorgio Grassi |