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Weinbau & Lagen
Unser Weingut liegt im Südosten der
Steiermark, mitten im Steirischen Vulkanland, nur wenige Kilometer von der
slowenischen und ungarischen Grenze entfernt.
Die Weingärten unseres Gutes (Ried Winzerkogel, Ried Kirchleiten, Ried
Schlosskogel, Ried an der Kapelle, Ried Rosenleiten und Ried Hinteregg)
sind auf den steilen Abhängen eines Vulkankegels angelegt.
Seit dem Jahrgang 2004 werden auch zusätzlich die Weingärten des Gräflich
Stürgkh´schen Weingutes in Klöch bewirtschaftet.
Unsere Familie, in deren Besitz sich das Schloss – eine Wehrburg aus dem
11. Jahrhundert – befindet, führt das Weingut schon seit 1898 als
Familienbetrieb.
13 verschiedene Sorten wachsen auf einer Fläche von 34 Hektar.

Der eine Schwerpunkt unserer Produktion liegt
bei Sauvignon blanc und den „Burgundersorten“ (Morillon, Weißburgunder,
und Grauburgunder), der andere liegt, ungewöhnlich für die Steiermark,
beim Rotwein (Blauer Zweigelt, Pinot noir, Cabernet sauvignon, Merlot und
St. Laurent). Welschriesling als die bekannteste steirische Sorte und als
besondere Spezialität unseres vulkanischen Bodens die Sorten Traminer und
Gewürztraminer (meist im Prädikatsweinbereich) runden das Sortiment ab.
Durch qualitätsorientierten Schnitt, Traubenausdünnung, intensive
Laubarbeit und Mengenbegrenzung versuchen wir, den optimalen Reifegrad
jeder Sorte zu erreichen.
Schonende Traubenverarbeitung und möglichst wenige Eingriffe in den darauf
folgenden Ausbau der Weine ist unsere Devise, um den typischen Charakter
der jeweiligen Sorten zu erhalten.
Im sogenannten „Löwenkeller“, einem ehemaligen Zehentkeller, treffen sich
Tradition und moderne Technik. In dem alten, hohen Gewölbe aus dem 18.
Jahrhundert haben neben den traditionellen Holzfässern auch eine Reihe von
Barriques und diverse Geräte und Tanks aus Edelstahl Einzug genommen.
Unsere besten Rotweine, aber auch ausgesuchte Weißweine werden seit
einigen Jahren in Barriques ausgebaut. Das Holz, aus dem die kleinen
Eichenfässer gemacht werden, stammt aus dem eigenen Wald auf dem
Kapfensteiner Kogel.
In den Jahren 1995 – 1997 wurde ein weiterer Keller, der „Lange Keller“,
renoviert. In dem 60 Meter langen und 350 Jahre alten Kreuzgewölbe lagert
nun der Rotwein in kleinen Eichenfässern.
Unsere Landwirtschaft bringt noch eine Reihe anderer Produkte hervor, die
von uns in veredelter Form angeboten werden. Die Palette reicht von
verschiedenen Fruchtsäften über Essig bis zu den diversen Bränden.

OLIVIN
ist die Bezeichnung für ein olivgrünes Kristallgestein, das wir in Form
von Olivinbomben auch im Basalttuff des Kapfensteiner Kogels finden.
Dieses vulkanische Tiefengestein findet sich im Boden unseres Waldes und
unserer Weingürten. Unsere Rebstöcke und die Eichen
für die Barriquefässer, in denen unser bester Rotwein des jeweiligen
Jahrgangs ausgebaut wird, wachsen darauf..
"Grüner Kristall im Vulkangestein vereint Rebe und Eiche im Wein."
So steht es ein wenig geheimnisvoll auf dem Etikett. Wir wollen
es so verstanden wissen, dass der wertvollste Stein aus dem Boden
unseres Berges den Namen für den jeweils
wertvollsten Rotwein des Jahrgangs gibt.
Und ein wenig will damit auch der Enkel und Weinbauer an seinen
Großvater Prof. Dr. Arthur Winkler von Hermaden erinnern, der einer der
besten Kenner und Erforscher der Geologie der Steiermark war.

Die Lage
Die Lage, ein Zusammenspiel von Boden und Kleinklima, ist ein sehr
wichtiges, wenn nicht sogar das wichtigste Element für den Wein. Die
verschiedenen Rebsorten haben unterschiedliche Ansprüche an Boden und
Klima. So versucht der Winzer seit Menschengedenken durch richtige
Standortwahl das Optimum aus den unterschiedlichen Rebsorten zu machen.
Langjährige Erfahrung zeigt, dass auf bestimmten Lagen eine bestimmte
Rebsorte besonders gut gedeiht und besonders ausdrucksstarke Weine
hervorbringt. Diese Weine, in denen neben einem typischen Sortenaroma
auch der Boden den Charakter prägt, nennen wir „Lagenweine“. Die guten
Lagen, verbunden mit dem Können und dem persönlichen Stil des Winzers,
sind die besten Voraussetzungen für „große Weine“. Es ist sehr
interessant, solche Weine über mehrere Jahrgänge zu vergleichen, und die
typischen Geschmackskomponenten von Jahrgang zu Jahrgang wieder zu finden.
Schön ist es auch, den Reifeprozess zu beobachten, und zu sehen und zu
schmecken, dass Lagenweine oft erst nach vielen Jahren den Höhepunkt
erreichen.
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